Von mehreren Gönnerfamilien hat die Stiftung die Scheune «Ufem Biel» in der Gemeinde Törbel/VS geschenkt bekommen.

Dieses Walliser Dorf liegt hoch über dem Vispertal auf 1500 m ü. Meer. Der gepflegte Dorfkern ist von nationaler Bedeutung und aufgeführt in der schweizerischen Liste der schützenswerten Ortsbilder. Törbel war eine wohlhabende Gemeinde und besass über 40 Maultiere. Dem letzten Maultier «Apollo» und dessen Besitzer Bruno Hosennen wurde eine Geschichte in Form eines Kinderbuches gewidmet. Beide verstarben im Frühling 2010. Zum kulturellen Angebot von Törbel gehören unter anderen die beliebten Rundgänge durch das Freilichtmuseum des Vereins «Urchigs Terbil».

Das Gebäude «Ufem Biel» wurde vor zirka 350 Jahren erbaut und soll nun saniert werden. Es diente ursprünglich als Maultier- und Ziegenstall mit Scheune, in welcher Heu, Stroh und Sattelzeug gelagert wurden. Wie im Wallis üblich, wurde der Scheunenteil von mehreren Partien genutzt. Nach der Sanierung soll die Scheune zum zweiten Museumssatelliten werden und als Schaudepot für die Objekte, welche die Bevölkerung aus Törbel dem Maultier-Museum vermacht hatten, dienen. Der Satellit wird als weiteres Gebäude in den geführten Museums-Rundgang von «Urchigs Terbil» integriert.

Um den Umbau und das Einrichten des neuen Satelliten finanzieren zu können, geht die Stiftung jetzt auf Geldsuche. Weitere Pläne zum Projekt finden sie hier unter wir planen.

Projektleitung Sanierung Scheune «Ufem Biel»: Thomas Juon, Eidg. Dipl. Architekt.

Ein Maultier ist das Kreuzungsprodukt eines Eselhengstes und einer Pferdestute Maultier.info

Ein Maulesel ist das Kreuzungsprodukt eines Pferdehengstes und einer Eselstute Maulesel.info